Durch Verschieben der Röhren wird das vergrößerte, auf dem Kopf stehende Mondbild scharf.
01Röhren verbinden
Schiebt die schmalere Pappröhre so in die größere, dass sie sich noch bewegen lässt.
02Linsen befestigen
Befestigt je eine Lupe gerade an den äußeren Enden, ohne die Glasflächen zu zerkratzen.
03Mond anvisieren
Legt das Rohr stabil auf und richtet es gemeinsam auf den Mond – niemals auf die Sonne.
04Scharfstellen
Verschiebt die Röhren langsam und verändert den Abstand der zweiten Lupe, bis das Bild klar wird.
Du brauchst
Materialliste
2 Lupen mit unterschiedlichen Brennweiten
2 ineinander passende Pappröhren
Papierklebeband
schwarzes Tonpapier
Mondnacht oder weit entferntes Tagesobjekt
stabile Auflage
Bevor es losgeht
Sicherheit
Das Fernrohr niemals auf die Sonne richten – auch nicht kurz, bei Wolken oder mit Schutzbrille. Gebündeltes Sonnenlicht kann die Augen dauerhaft schädigen. Den Mond nur mit einer erwachsenen Person an einem sicheren Standort ohne Straßenverkehr beobachten. Nicht beim Gehen durch das Rohr schauen; Lupen nachher abdecken.
Schritt für Schritt
So funktioniert die Mission
Röhren verbinden: Schiebt die schmalere Pappröhre so in die größere, dass sie sich noch bewegen lässt.
Linsen befestigen: Befestigt je eine Lupe gerade an den äußeren Enden, ohne die Glasflächen zu zerkratzen.
Mond anvisieren: Legt das Rohr stabil auf und richtet es gemeinsam auf den Mond – niemals auf die Sonne.
Scharfstellen: Verschiebt die Röhren langsam und verändert den Abstand der zweiten Lupe, bis das Bild klar wird.
Was passiert?
Die Erklärung
Die vordere Sammellinse erzeugt im Rohr ein reelles, umgekehrtes Bild des weit entfernten Mondes. Die zweite Linse wirkt wie eine Lupe und vergrößert dieses Zwischenbild für das Auge. Weil keine zusätzliche Linse das Bild wieder dreht, erscheint es bei diesem einfachen Kepler-Fernrohr auf dem Kopf und seitenverkehrt.