Kartoffellabyrinth

Bebilderte Anleitung

Wie ein Trieb den Weg zum Licht findet

Corni kontrolliert einen Kartoffeltrieb in einem Papplabyrinth
Der junge Trieb verändert seine Wuchsrichtung und sucht den Weg zur Lichtöffnung.
  1. 01Kartoffel setzen

    Setzt die Kartoffel mit dem Trieb nach oben in einen kleinen Topf und stellt ihn in eine Kartonecke.

  2. 02Labyrinth bauen

    Befestigt versetzte Pappwände, lasst aber einen durchgehenden Weg frei.

  3. 03Lichtloch setzen

    Eine erwachsene Person schneidet am entferntesten Kartonende eine etwa drei Zentimeter große Öffnung.

  4. 04Täglich prüfen

    Schließt den Deckel, stellt den Karton hell und kontrolliert einmal täglich Feuchte und Trieb.

Du brauchst

Materialliste

  • 1 Schuhkarton mit Deckel
  • Pappstreifen und Papierklebeband
  • 1 kleine Kartoffel mit kurzem Trieb
  • kleiner Topf mit Erde
  • Schere oder Bastelmesser nur für Erwachsene
  • Untersetzer

Bevor es losgeht

Sicherheit

Eine erwachsene Person schneidet die Lichtöffnung und prüft die Kartoffel regelmäßig. Grüne, gekeimte oder schimmelige Kartoffeln niemals essen; nach dem Anfassen Hände waschen. Erde nicht in den Mund bringen. Bei Schimmel, Fäulnis oder unangenehmem Geruch wird der Versuch beendet und alles sicher entsorgt.

Schritt für Schritt

So funktioniert die Mission

  1. Kartoffel setzen: Setzt die Kartoffel mit dem Trieb nach oben in einen kleinen Topf und stellt ihn in eine Kartonecke.
  2. Labyrinth bauen: Befestigt versetzte Pappwände, lasst aber einen durchgehenden Weg frei.
  3. Lichtloch setzen: Eine erwachsene Person schneidet am entferntesten Kartonende eine etwa drei Zentimeter große Öffnung.
  4. Täglich prüfen: Schließt den Deckel, stellt den Karton hell und kontrolliert einmal täglich Feuchte und Trieb.

Was passiert?

Die Erklärung

Pflanzentriebe reagieren auf Licht. Auf der dunkleren Seite verlängern sich Zellen stärker, sodass sich der Trieb zur Lichtquelle krümmt. Diese Reaktion heißt positiver Phototropismus. Die Pflanze plant keinen Weg; jede neue Krümmung entsteht als direkte Reaktion auf die aktuelle Lichtverteilung.

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