Bodenfallen

Bebilderte Anleitung

Bodenbewohner kurz beobachten und freilassen

Corni beobachtet behutsam ein Bodentier in einer kontrollierten Becherfalle
Die Falle bleibt trocken, wird häufig kontrolliert und nach kurzer Beobachtung vollständig entfernt.
  1. 01Becher einsetzen

    Grabt den Becher so ein, dass sein Rand bündig mit dem Boden abschließt.

  2. 02Regendach bauen

    Legt ein Brett auf vier Steine, damit Luft bleibt und kein Regen in den Becher läuft.

  3. 03Kurz kontrollieren

    Stellt einen Timer und prüft die Falle mindestens alle zwei Stunden.

  4. 04Beobachten und freilassen

    Seht ein Tier kurz in der Becherlupe an und setzt es genau am Fundort zurück.

Du brauchst

Materialliste

  • 1 glatter Kunststoffbecher
  • kleine Schaufel
  • 4 flache Steine
  • kleines Holzbrett als Regendach
  • wenig Apfel als Köder
  • Becherlupe
  • Timer
  • weicher Pinsel oder Papierkarte

Bevor es losgeht

Sicherheit

Nur mit einer erwachsenen Person und nur dort, wo das Graben erlaubt ist. Die trockene Falle niemals über Nacht, in praller Sonne oder bei Hitze stehen lassen; spätestens alle zwei Stunden prüfen. Tiere nicht mit bloßen Händen anfassen, nicht verletzen und direkt am Fundort freilassen. Keine geschützten Arten sammeln; Loch anschließend vollständig schließen.

Schritt für Schritt

So funktioniert die Mission

  1. Becher einsetzen: Grabt den Becher so ein, dass sein Rand bündig mit dem Boden abschließt.
  2. Regendach bauen: Legt ein Brett auf vier Steine, damit Luft bleibt und kein Regen in den Becher läuft.
  3. Kurz kontrollieren: Stellt einen Timer und prüft die Falle mindestens alle zwei Stunden.
  4. Beobachten und freilassen: Seht ein Tier kurz in der Becherlupe an und setzt es genau am Fundort zurück.

Was passiert?

Die Erklärung

Viele kleine wirbellose Tiere bewegen sich über die Bodenoberfläche und fallen zufällig in den glatten Becher. An der senkrechten Wand finden sie wenig Halt. Die Methode zeigt vor allem aktive Arten und ist keine vollständige Zählung. Häufige Kontrollen sind wichtig, damit die Beobachtung den Tieren möglichst wenig schadet.

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